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Tipps für Schwule

Liebe ist etwas ganz Tolles. Mit Laufe der Menschheit haben sich verschiedene Vorlieben entwickelt, die heutzutage entsprechend ausgelebt werden. Ein gutes Beispiel hierfür wären Schwule und Lesben. Doch das Dating unterscheidet sich etwas zum „Klassischen“ zwischen Mann und Frau. Aber all zu viele Unterschiede gibt es nicht. Der heutige Ratgeber soll sich mit Tipps & Tricks befassen wie insbesondere Schwule ihren perfekten Mann finden können, siehe auch „Er sucht Ihn„. Zudem gibt es ein paar Ratschläge zum Thema Outing und wann dafür der richtige Zeitpunkt ist. Sei also gespannt und lese den folgenden Artikel gründlich durch.

Bin ich wirklich schwul?

Egal ob schwul, lesbisch, bi oder andere Vorlieben – zunächst einmal muss jeder für sich seine sexuelle Orientierung entdecken. Und die fällt von Mensch zu Mensch unterschiedlich aus. Manche realisieren es schneller und andere hingegen brauchen mehr Zeit. Meistens macht es aber irgendwann „Klick“ und man ist über seine Sexualität geschehen. Bereits hier sollte jeder Junge oder Mann beginnen es zu akzeptieren. Erst nach diesem Punkt erweisen sich die folgenden Tipps als hilfreich.

Wie, wann und wo oute ich mich?

Jungs generell haben große Probleme sich zu outen. Das liegt nicht unbedingt an ihren Vorlieben, sondern viel mehr am Umfeld. Wie werden die Kumpels darauf reagieren? Was sagen mein Vater und meine Mutter dazu? Hier schwirren zu Beginn sehr viele Fragen durch den Kopf. Allerdings lässt sich die Frage nicht universal beantworten.

Manche Männer schieben es jahrelang vor sich her und andere wiederum kommen gleich auf dem Punkt, um sich nicht länger damit belasten zu wollen. Idealerweise wird ein enger Freund bzw. Freundin gefragt. Eventuell wissen es die ja schon oder hatten eine Vorahnung. Es hilft auf jeden Fall 1 bis 2 Personen hinter sich zu haben, bevor sich öffentlich geoutet wird.

Noch besser wäre ein ruhiger Zeitpunkt. Sich dabei Zeit lassen und seine Hintergründe erklären kann sehr hilfreich sein.

Tipps für Schwule

Ein paar Tipps wurden oben bereits genannt. Aber es gibt für Schwule und Lesben noch ein paar weitere Hilfestellungen, die sich bezahlt machen. Alle Tricks wurden einmal kurz in folgender Auflistung dargestellt:

  • sich und anderen Zeit geben
  • Zeitpunkt richtig wählen
  • von falschen Freunden verabschieden
  • mit Gleichgesinnten reden
  • Vorteile genießen

Zeit lassen

Den Tipp sich dabei Zeit lassen geben viele Websites. Und das ist an sich vollkommen richtig. In diesem Abschnitt soll es aber mehr um die anderen gehen. Beispielsweise der Vater, die Mutter, Brüder, Schwester und Freunde. Es wird von der Zeit nach dem Outing gesprochen. Nachrichten wie diese sind alles andere als Standard und benötigen Zeit zum Verdauen.

Die Reaktionen können dabei sehr unterschiedlich ausfallen. Manche reagieren wüten, verärgert andere hingegen haben Verständnis und wussten es vielleicht schon irgendwie. Aber vor allem ersteren Personen sollte man Zeit geben. Es ist vollkommen neu für sie und alles braucht seine Zeit. Nicht selten ist es auch für sie dann ok. Schwule sollten also keinen unter Druck setzen dieses sofort zu akzeptieren.

Zeitpunkt

Mindestens genauso wichtig der richtige Zeitpunkt. Nicht selten verheimlichen Schwule ihre Sexualität zum gleichen Geschlecht über mehrere Jahre hinweg. Das kann mit Laufe der Zeit stark auf die Psyche gehen. Aber wann ist die richtige Zeit gekommen? Erst einmal muss es jeder akzeptieren. Erst dann lohnt es sich weitere Gedanken darüber zu machen.

Generell gilt aber: „Je früher sich geoutet wird, umso besser“. Das hat gleich mehrere Gründe. Denn vor dem Outing haben Schwule mit folgenden Problemen zu kämpfen:

  • ständiges Nachdenken
  • Unwohlsein
  • Angst
  • Depressionen

Natürlich unterscheidet sich das von Junge zu Junge oder von Mann zu Mann. Aber es aufschieben wird nicht dabei helfen. Wer den Mut dazu findet und den richtigen Zeitpunkt abwartet, sollte es öffentlich machen.

Verabschiedung

Natürlich gibt es auch Freunde und Bekannte im Umfeld, die das nicht akzeptieren wollen. Es gibt dabei nichts schlimmeres sich von solchen Leuten fertigmachen zu lassen. Sie sollten am besten aus deinem Leben ausgeschlossen werden, wenn sie dich nicht so akzeptieren wie du bist. Damit gehst du negativen Leuten aus den Weg und kannst nach vorne in die Zukunft blicken.

Gleichgesinnte

Als Schwuler, selbes gilt für Lesben, musst du nicht immer gleich mit heterosexuellen über dein Problem sprechen. Warum nicht direkten Kontakt mit Gleichgesinnten suchen? Je nach Größe der Stadt ist es nicht immer so einfach auf entsprechende Leute zu stoßen. Im Internet allerdings schon. Dort gibt es sogar spezielle Seiten, in denen sich nur User des gleichen Geschlechts treffen dürfen. Frage andere um Rat wie sie mit ihrem Outing und den dazu kommenden Problemen umgegangen sind. Das schafft Mut, Selbstbewusstsein und man hat stets Personen hinter sich.

Schwul oder lesbisch zu sein ist etwas vollkommen normales heutzutage und wird akzeptiert. Natürlich nicht von jedem. Deswegen ja dieser Ratgeber mit Tipps & Tricks für den richtigen Umgang. Trotzdem lässt sich festhalten, dass sich zu outen die meisten Sorgen auf einen Schlag löst. Du wirst entspannter durch den Tag gehen, nicht mehr so viel an die Meinung anderer denken und freier im Kopf generell sein.

Wie gesagt ist es wichtig den anderen Zeit zu geben. Insbesondere Väter reagieren darauf recht unterschiedlich. Der ein oder andere akzeptiert es gleich und manche brauchen ein paar Wochen die Situation richtig zu realisieren.

Fazit

Sich als homosexuell zu outen mag für viele ein großes Hindernis sein. Und das ist es verständlicherweise auch. Denn mögliche Konsequenzen wie Mobbing oder Verachtung kommen dabei immer wieder durch den Kopf. Kurz und knapp ist das normal. Nach dem Outing beginnt alles besser zu werden. Du weißt wer du bist und andere werden beginnen dich zu akzeptieren. Egal welche Vorlieben man hat. Weitere Tipps findest Du hier.